Mir war weder dieser Roman noch die Autorin ein Begriff und daher für mich ein überraschend gelungenes Lesevergnügen. Der Name der Hauptperson Poppy Brookes ist zwar eine Zumutung, aber die junge Engländerin ist trotzdem eine sympathische Heldin. Im ersten Teil ist sie noch ein Kind und erlebt die Liebesgeschichte ihrer älteren Schwester Isobel mit, welche [...]
…. klingt wie eine schmalzige Liebesgeschichte – ist auch eine, aber es ist noch ein bißchen mehr. Buenos Aires 1806 als Schauplatz, der aber nicht zu sehr im Vordergrund steht. Meiner Meinung hätte es genauso gut der Schauplatz von „Vom Winde verweht“ sein können… Sklaverei ist das Thema, das einem hier jedoch schmackhaft gemacht werden [...]
Joan Aikern verknüpft hier zwei Schicksale miteinander: zum einen das der sechzehnjährigen Fanny, die in der englischen Provinz aufgewachsen ist, und nun mit dem deutlich älteren Captain Paget verheiratet wird. Unschuldig und unaufgeklärt wie sie, ohne Mutter aufgewachsen, nur sein kann, glaubt sie, dass die Liebe zu ihrem Ehemann wohl noch kommen werde, wenn sie [...]
Eine Komödie mit Hintersinn, so würde ich dieses Buch bezeichnen. In erster Linie dient die Geschichte von der Karriererfau, die zu Tode kommt und dann als Ameise wiedergeboren wird, der Unterhaltung. Es hat also wenig Sinn, sich über Realitätsnähe oder geistigen Tiefgang auszulassen. Und ob man darüber lachen kann oder nicht, das ist wohl einerseits [...]
Behiye und Handan. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihre einzige Gemeinsamkeit: sie leben beide in Istanbul. Als Behiye Handan kennenlernt, ist sie sofort beeindruckt von deren Schönheit, Unverdorbenheit und Kindlichkeit. Eine solche Art ist ihr fremd, stammt sie doch aus einer Familie, die so gewöhnlich ist und in der sie sich -ganz unverstandener [...]