Jasper Fforde – Es ist was faul

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Im vierten Teil der Geschichte um Literaturagentin Thursday Next geht es wie gewohnt turbulent zu: die Krocket-Mannschaft Swindons muss plötzlich den Super Hoop gewinnen, und das bei mehr als schlechten Aussichten und einer Menge Sabotage, die Goliath Corporation will plötzlich alle Schandtaten bereuen und zu einer Religionsgemeinschaft werden und zu allem Überfluss hat Hamlet auch noch Probleme mit seiner Ophelia…. und wie gewohnt ist es mal wieder Thurdays Aufgabe, die Welt zu retten, ihren genichteten Ehemann Landen zurückzuholen und ganz nebenbei noch ihren Sohn aufzuziehen. Nichts leichter als das!

Wer die anderen Bände gelesen hat, weiß, was einen erwartet – was einerseits gut ist, andererseits aber eben auch ein bißchen was von dem überraschenden Spass nimmt. Meiner Meinung nach ist der vierte Band mit weniger skurrilen Gags ausgestattet als die vorigen – aber vielleicht habe ich mich auch nur zu sehr daran gewöhnt…. Ideen gab es zwar wieder haufenweise, aber sie riefen mehr Schmunzler als laute Lacher hervor. Und die von mir so geliebten Verweise auf andere Romane waren hier zum einen deutlich weniger vorhanden und dann auch noch deutlich plakativer.
Die Story vom genichteten Ehemann wird langsam auch fad und Pickwick fand auch keinen Weg ins Rampenlicht, während die Söhne (Pickwicks Nachwuchs und Thursdays eigener) für mich nach wie vor ziemlich überflüssig sind und auch recht flach bleiben. Schade eigentlich! Ich kann die Meinung nicht teilen, dass Fforde hier ein “Ideenfeuerwerk” biete, das im Niveau an den ersten Teil heranreicht. Leider nein – oder ist bei mir nur eine Übersättigung eingetreten?

Aber wer die ersten Bände gelesen hat, wird auch hier gut unterhalten und irgendwie ist es ja auch normal, dass man wissen möchte, wie es weitergeht.

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2008)
ISBN-10: 3423210508

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