Daniel Glattauer – Alle sieben Wellen

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Alle, dir mit dem Schluss von “Gut gegen Nordwind“nicht zufrieden waren, können nun aufatmen. Hier ist nun die Fortsetzung!
Emmi und Leo, die sich dort per email kennengelernt hatten, nehmen den Kontakt wieder auf, schreiben sich wieder zahlreiche emails und liefern sich köstliche Dialoge – mal komisch, mal ernst.
Es ist kein Geheimnis, dass Emmi und Leo sich diesmal auch treffen… aber der Autor bleibt konsequent bei der email als Medium der Kommunikation zwischen den beiden. Und das ist auch gut so, denn so bleibt einiges an Leerstellen für die Phantasie der Leser.

Als ich davon erfuhr, dass eine Forsetzung geplant war, konnte ich mich zunächst nicht entscheiden, ob mir das gefiel oder nicht. Einerseits fand ich den Schluss vom ‘Nordwind’ nicht so schlecht oder vielmehr unbefriedigend wie viele andere, andererseits war das Buch so schön, dass man als Leser immer gern nach mehr schreit. Aber wie bei jeder Fortsetzung, egal ob bei Filmen oder bei Büchern, ist da zunächst auch die Sorge, ob der Folgeteil an den Vorgänger anknüpfen kann. Und in diesem Fall kann ich nun guten Gewissens sagen: ja, er kann!
Dass Daniel Glattauer herrlich mit Worten umgehen kann, haben wir spätestens beim Nordwind gemerkt – und dieses Niveau hält er auch weiterhin. Der Leser spürt die Spannung zwischen den beiden, kann die Stimmungsschwankungen ohne Schwierigkeiten aus den emails herauslesen und mitfiebern.  Schon im Klappentext wird verraten, dass  Leo inzwischen liiert ist und Emmi auch immer noch Ehemann und Kinder hat und so ist klar, dass da einiges auf Leo und Emmi zukommt und somit auch auf den Leser. Unbedingt lesen!

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag:
Deuticke im Zsolnay Verlag; Auflage: 2 (4. Februar 2009)
ISBN-10:
3552060936

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