




Es weihnachtet. Nicht nur hier, sondern auch in diesem Buch. Für die einen ein Grund zur Freude – für andere Stress pur oder sogar Alptraum. So auch für Max, der den Trubel nicht ausstehen kann und sich deshalb antizyklisch verhalten will. Eine Reise in die Karibik genau an Weihnachten ist für ihn die Möglichkeit zur Flucht. Einziges Problem: sein Hund Kurt, der kann nicht mit. Also muss jemand her, der auf Kurt aufpasst. Wenn man in einer Großstadt wohnt und sich in den Weiten des Internet auskennt, ist es nicht schwer, jemanden zu finden… und so trifft Max auf Katrin, die ihre ganz speziellen Gründe hat, warum sie gerade an Weihnachten einen Hund braucht.
Wie bei jeder romantischen Komödie gibt es dann viele Verwicklungen, die sich erst entwirren müssen, bis schließlich eins zum anderen führt. Wie das Buch ausgeht ist dabei nicht wichtig, man könnte sogar behaupten, das wäre schon von vornherein klar – wesentlich hierbei sind zum einen die herrlichen Beschreibungen von Kurt, dem phlegmatishen Hund, zum anderen die einfallsreichen Probleme, die der Autor seinen Protagonisten in den Weg gelegt hat.
Ein durchaus nett zu lesendes Buch, das schon eine Spur von dem Charme aufweist, den der Autor dann später mit “Gut gegen Nordwind” entwickelt.
Die deutsch-österreichische Verfilmung mit Florian Fitz und Nadeshda Brennicke in den Hauptrollen aus dem Jahr 2004 (und einer Fortset zung von 2005) glättet die ein oder andere Übertreibung, macht dadurch aber auch mehr oder minder Einheitsbrei aus dem Stoff. Auch wenn die Besetzung gelungen ist (“Katrin” in meiner Fantasie jedoch ein völlig anderer Typ ist und der Hund im Film eine völlig andere Rasse), schafft es der Film nicht, den Hund so gut in Szene zu setzen, wie es der Autor mit treffenden Worten vermag. Eine nette Ergänzung zum Buch, aber nicht weltbewegend.
Broschiert: 253 Seiten
Verlag: Lübbe;
ISBN-10: 3404772296
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