




Wie bereits angekündigt, werde ich nun erstmal Bücher lesen, die vielleicht abgängig sind und die den Status “noch einmal lesen, dann entscheiden” haben. Davon gibt es einige…. meist von anderen aussortiert oder geerbt.
Carlotta und die Liebe ist eines davon – äußerlich nicht unbedingt ansprechend: stark vergilbt, kleine Schrift und eine Aufmachung wie sie in den 60ern wohl Standard war. Aber darum geht es ja eigentlich nicht.
Ich habe zwar erst ein paar Seiten gelesen, aber bisher lässt sich die Geschichte ganz nett an. eine vornehme, aber verarmte Familie, die auf die Finanzen eines etwas schrulligen Onkels angewiesen ist. Und dieser fordert nun, dass die mittlerweile 22jährige Carlotta heiraten soll – und zwar innerhalb kürzester Zeit, sonst werde er sein Geld künftig für sich behalten und das Erbe sowieso.
Carlotta beschließt also, dem Wunsch des Onkels zu folgen, allerdings muss dieser den künftigen Ehemann auch billigen und genau da liegt das Problem, denn bisher hat der Onkel alle Verehrer abgewiesen und langsam werden Carlotta die Kandidaten knapp…
*** 24.02.2008 ***
Mittlerweile bin ich gut vorangekommen. Aber ich muss sagen, es ist ein merkwürdiges Buch. Sämtliche Personen sind naiv und irgendwie negativ: entweder Trottel (Camillo, Gastone), Zicken (Carlotta, Robinia, Flaminia), Kriminelle (Filet, Leonida, Schmuggler, Kidnapper) oder Irre (Casimiro) … normale Personen scheint es nicht zu geben und schon gar nicht sympathische.
*** 25.02.2008 ***
Jetzt habe ich das Buch beendet. Nunja, ganz nett zu lesen – mehr aber auch nicht. Das Ende ist zwar ganz nett, der negative Eindrucküber die Personen lässt sich allerdings nicht mehr wieder wett machen, so sympathisch sie vielleicht auch später wirken. Also werde ich mich von diesem Buch trennen, denn noch einmal lese ich es vermutlich nicht.
Taschenbuch Ullstein Verlag 1964