



Nachdem ich Weihnachten den ersten Band über Thursday Next verschlungen habe, war ich auf der Suche nach MEHR… leider hatte die Bibliothek den zweiten nicht im Sortiment und so mache ich mich gleich an den dritten – ganz gegen meine sonstige chronologische Vorliebe.
Also … das Buch beginnt fast noch spannender als “Der Fall Jane Eyre”, was aber auch daran liegen könnte, dass ich mich quasi eingelesen habe. Ich weiß jetzt schon, dass ich das Buch einfach haben muss – und die anderen gleich mit. Das ist ein Buch, das verändert! Erstens hebt es das Ego, wenn man die Intertextualitäten erkennt – aber man merkt die Veränderungen auch daran, dass man plötzlich bei Lieblingstieren auch Dodos findet und sich auf ihr “plocken” freut, dass man unter Rohlingen nicht nur Discs versteht und dass man darauf wartet berühmte Romanfiguren zu treffen (Ohja, Heathcliff wäre da auf jeden Fall ein interessanter Kandidat… oder doch lieber Rhett Butler?! Aber das hat jetzt gar nichts mit dem Buch zu tun.).
Ich bin zwar noch nicht besonders weit, da ich eigentlich ein anderes Buch lese, aber das kommt schon noch. Normalerweise lese ich ja ungern zwei Bücher zugleich, aber für unterwegs ist das andere (“Rhett” von Donald McCaig) einfach zu dick. Da bräuchte ich dann ja gar nicht mehr zum Sport zu gehen, wenn ich quasi nonstop mit Gewichten rumlaufe…. ^^
Wie auch immer… News zu Thursday Next, ibb und obb in Kürze! (Der einzige Grund, sich auf längere Strecken S-Bahnfahrt zu freuen…)
Ich hoffe, ich verrate nicht zuviel, wenn ich ein bißchen darüber berichte, was ich inzwischen an Kuriositäten aus der BuchWelt gelernt habe.
Inzwischen habe ich gelernt, dass es ein richtig “nettes” kleines Vyrus in der BuchWelt gibt. Was anderorten nur einfach als Schreib-, Sazu- oder Druckfehler identifiziert wird und eigentlich nicht weiter schlimm ist, wird hier zur tödlichen Gefahr, da nicht so bleibt, wie es einmal war, sobald sich das Mispelling Vyrus ausbreitet.
Wirklich beeindruckt hat mich die Szene in Perkins Laboratorium, wo in den Regalen plötzlich “wissenschaftliche Tücher” hingen neben “technischen Gebeten”, wo ein großer Arbeitstisch zum “bloßen Anreißfisch” wurde und schließlich der gläserne Destillierapparat zum “Deprimierapparat”. Gefährliche Sache so ein Deprimierapparat… ^^
Jedenfalls ein herrliches Kapitel. Und noch dazu haben wir plötzlich eine Leiche und es steht die Frage im Raum: war es Mord?
Man darf weiter gespannt sein – ich jedenfalls bin es und werde mich erstmal den nächsten Seiten widmen.
Taschenbuch: 413 Seiten
Verlag: Dtv (Juni 2005)
ISBN-13: 978-3423244640