Chris Stein – Eric, der Spätzünder

Buch1Buch1Buch1Buch2 Buch2


Eric…. er ist gutaussehend, durchaus charmant und abgesehen davon, dass er nicht sonderlich gut schießt, macht er seinen Job als Gesetzeshüter ganz gut.

Das einzige, was ihm nicht so recht gelingt, ist die Konfrontation mit der holden Weiblichkeit. Zu Beginn fest überzeugt vom Single-Dasein fragt er sich im späteren Verlauf doch zunehmend mehr, ob ihm nicht etwas fehlt im Leben – und das ist sicher nicht seine Mutter, die sich schon viel zu sehr in sein Leben eingemischt hat und einfach nicht einsehen will, dass der Sohn jetzt mittlerweile ein gestandener Mann ist.

Wieder und wieder gerät Eric auf Konfrontationskurs… ob beruflich oder privat – am schlimmsten beides – Männlein oder Weiblein. Einfach jeder erdenkliche Variante überrollt den armen Eric – und dabei wäre es doch so einfach, wenn er nur mal den Wald vor lauter Bäumen sehen würde.

Ein humorvolles, flüssig geschriebenes Buch, von dem man unbedingt wissen will, wie es weiter geht – auch wenn man das Ende schon ahnt.
Besonders hervorzuheben ist für mich auch die Art und Weise, wie so manche delikate Angelegenheit sprachlich gelöst wird – wo bei vielen anderen Büchern heute mit derben Worten beschrieben wird, schafft es der Autor hier, deutlich zu werden, ohne sein sprachliches Nievau unter die Gürtellinie zu senken! =D>

Wichtig ist, dass man an diese Buch nicht mit falschen Erwartungen herangeht – es geht werde um intellektuelle Höhenflüge, noch um realistische Aufklärung über Männer in der Midlife-Crisis…. dieses Buch will unterhalten – und zumindest bei mir ist das auch ganz gut gelungen! :lol:

Broschiert: 188 Seiten
Verlag:
Sieben-Verlag; Auflage: 1 (27. Juni 2007)
ISBN-10:
3940235024

 

Einen Kommentar schreiben

Ihre Daten werden niemals an Andere weiter gegeben.
Die Email-Adresse wird nicht angezeigt. Notwendige Felder sind so markiert: *

*
*