Henryk Sienkiewicz – Quo vadis?

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Kurzbeschreibung nach amazon:
Rom im 1. Jahrhundert nach Christus: Die brutale Christenverfolgung erreicht ungeahnte Höhepunkte. Kaiser Nero – selbst verantwortlich für den verheerenden Brand in der Stadt – stellt die Christen als Sündenbock und den neuen Glauben als Ursache allen Übels dar. Der schönen Christin Lygia – eine als Geisel in Rom lebende Königstochter – und ihrem treuen Diener Ursus droht als Opfer der Verfolgung der grausame Tod bei den Zirkusspielen …

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotz des Alters hatte ich weder mit dem Sprachstil noch mit der Spannung Probleme. Da ich den Film schon kannte, war mir der Handlunsgverlauf schon vorher bekannt und ich konnte mich neben dem Inhalt auch auf die sprachlichen Feinheiten konzentrieren nund die Darstellung der Figuren.

Sprachlich fand ich besonders die zarten Vorausdeutungen gelungen, bei den Figuren hingegen störte mich etwas die überdeutliche Schwarz-Weiß-Malerei (die durch und durch gute, christliche Lygia so ganz ohne Fehl).
Trotzdem halte ich das Buch für sehr gelungen und es kann durchaus mit heutigen historischen Romanen mithalten. Da braucht sich keiner vor antiquierter Sprache oder zu ruhigem Handlungsverlauf (=Langeweile?) zu fürchten.
Im Gegenteil es lohnt sich auf aslle Fälle, diesen Klassiker zu lesen.

Gebundene Ausgabe: 478 Seiten
Verlag:
Area (27. Oktober 2004)
ISBN-10:
3899960912

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