




Es handelt sich hierbei um eine autobiographische Erzählung einer geborenen Ungarin, die zunächst die russische Herrschaft in ihrer Heimat erlebt und später mit ihrer eigenen Familie in die Schweiz flieht. Für sie, die bereit mit vier Jahren lesen gelernt hatte, bringt die Flucht in die Schweiz den Verlust der Sprache und somit der Identität it sich. Sie muss von Neuem lernen und zusammen mit ihrer Tochter zur Schule gehen.
Das obige war so ungefähr das, was ich über das Buch in einem Artikel gelesen hatte, worauf ich mir das Buch gleich aus der Bibliothek geholt habe. Die Beschreibung klang für mich eigentlich sehr gut, aber leider habe ich festgestellt, dass damit auch schon ein sehr großer Teil des Inhalts vorweggenommen wurde und nicht mehr viel Neues kam. Das Buch hat zwar auch nur 75 großzügig bedruckte Seiten, aber irgendwie hatte ich mir mehr erwartet – mehr Details aus dem so interessant beschriebenen Leben… irgendwie bin ich der Meinung, dass man da mehr hätte draus machen können.
Es ist also nett zu lesen, aber mehr aber auch nicht.
Gebundene Ausgabe: 104 Seiten
Verlag: Ammann; Auflage: 3 (Mai 2005)
ISBN-10: 3250600830